Gardening

Eigenes Gemüse

Heute nennt es sich Urban Gardening, früher war es der Schrebergarten. In den Gartenkolonien wurde das Obst und Gemüse angebaut, was es zu ganz frühen Nachkriegszeiten nicht gab. Heute ist es Ausdruck einer Lebenseinstellung

Die beiden Küchenchefs Alexander Brosin (Datakitchen) und Christoph Hauser (Herz & Niere) erklären, wie das geht mit dem eigenen Gemüseanbau. Jeder kann das!

Brosin Radieschen

Anbau-Tipp von Küchenchef Alexander Brosin:

Radieschen

Alleine das Äußere von Radieschen macht Freude und stimmt optimistisch. Man sieht schnell Ergebnisse. Sie eignen sich hervorragend für Balkon, Hochbeet, Terrasse oder Garten. Es gibt tolle Sorten wie z.B. Eiszapfen, lang und schneeweiß, Cherry Belle, rund und purpurrot, Bi-Color, konisch, oben rötlich und nach unten hin weiß, und noch viele mehr.
Gute, qualitativ hochwertige und nährstoffreiche Blumenerde verwenden. Ansonsten etwas Kompost, z.B. aufgebrühte Teeblätter in die Erde einarbeiten, damit Sie die entsprechenden Nährstoffe bekommt.

Aussaat: Das ganze Jahr. Für frühe Sorten im April. Im Frühjahr sollte man einen geschützten, sonnigen und im Sommer einen halbschattigen Standort wählen.

Saat: Ca. 1 cm tief setzen und die Erde ganz leicht andrücken, damit Wind oder Regen diese nicht verteilen kann. Da im April noch Frostgefahr besteht, die Erde mit Folie oder Fleece abdecken. Abstand zwischen den Pflanzen ca. 5 cm.

Im Garten: Es empfiehlt sich, 15 bis 20 cm Abstand zwischen den Reihen zu halten.
Die Radieschen regelmäßig gießen, damit sie sich gut entwickeln und man schöne runde oder lange, auf jeden Fall knackige Radieschen ernten kann. Sortenabhängig kann man 4 bis 8 Wochen nach der Aussaat ernten. Sie sollten klein und knackig sein. Wenn sie länger in der Erde stecken, werden sie zwar größer, aber auch holzig und fasrig.

Tipp: Nicht mit Dünger oder gar Stickstoff arbeiten, lieber wie oben beschrieben für genügend Wasserzufuhr sorgen.

Kulinarisch: Auf Quarkbrot in dünnen Scheiben, im Salat, als Snack oder auch sauer eingelegt – Radieschen kann man immer essen.

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(Den vollständigen Text und die anderen Anbau-Tipps können Sie in der aktuellen Ausgabe lesen)