Gode Wind

Ein Sommer in ruhiger See

Sie hat einen harten Kurs hinter sich. Die Gode Wind hat jetzt endlich fest angelegt. Der Weg zur Rummelsburger Bucht lohnt sich nicht nur wegen der eindrucksvollen Schiffskulisse und Sonnenuntergänge. Die Crew an Bord sorgt für beste Fischküche

Gode Wind 1

Verwegen, waghalsig, kühn und unerschrocken – das waren die Seefahrer, die neue Welten entdeckten. Für Toni Kaiser treffen diese Bezeichnungen auch irgendwie zu. Vielleicht ist er auch noch ein bisschen irre. Denn wer holt einen Nachbau eines Piratenschiffes auf dem Landweg von Litauen nach Berlin? Und wer kämpft drei Jahre mit den Behörden, damit er endlich ein Fischrestaurant auf der Gode Wind, so heißt der Nachbau der Kogge, eröffnen kann?
Toni Kaiser hat die Filmkulisse vor rund vier Jahren in Litauen entdeckt. Es war ein Nachbau einer Kogge und fungierte als Filmkulisse für den ARD-Zweiteiler Störtebeker. Und war etwas heruntergekommen.

Die Schiffstaufe

Die Gode Wind ist nie als fahrtüchtiges Schiff geplant und gebaut worden. Für Toni Kaiser ist das überhaupt kein Grund gewesen, die Finger davon zu lassen. Die Kogge musste nach Berlin, egal wie. Da ließ er sich nicht abbringen. Also ging es los. Das Schiff wurde aus dem Wasser und auf Transporter verladen, und ab nach Berlin. Was alles an Problemen auftauchen konnte und was auch tatsächlich alles an Schwierigkeiten bewältigt werden musste, das zeigt eine Dokumentation von N24. Die wird bis heute wiederholt. „Du glaubst nicht, wer nachts alles N24 schaut“, Toni Kaiser staunt bis heute, dass er wird immer wieder darauf angesprochen wird.

...

Gode Wind 2

(Den vollständigen Text können Sie in der aktuellen Ausgabe lesen)