Mampe

Die Flasche mit dem Elefanten

Seit geraumer Zeit lebt Mampe wieder auf. Die Berliner Marke, die eine fast vergessene Ära widerspiegelt, hat den Anschluss an die modernen Zeiten der Hauptstadt gefunden

Mampe 1

Es ist eine seltene Berliner Erfolgsgeschichte. Denn eigentlich war Mampe von der Bildfläche verschwunden. Heute ist der Name wieder angesagt und die kleinen Fläschchen Halb und Halb werden gerne mal in Szenerestaurants als Digestif gekippt und in einschlägigen Bars als Kultgetränk gefeiert und zu Cocktails gemixt. Das Getränk, das ein Revival erfährt, war ursprünglich ein Bitterlikör aus Kräutern und Pomeranzen. Pomeranzen sind robuste Zitruspflanzen, die z.B. in der Uckermark angebaut wurden. Heute werden sie durch Bitterorangen ersetzt.

Auch sind es rund 70 Besucher an einem Abend, die den Weg in die Räume am Tempelhofer Berg finden, wenn es um ein Gin-Tasting geht. „Vor fünf Jahren hätte keiner geglaubt, das Gin wieder derart angesagt ist“, sinniert Tom Inden-Lohmar. Der Mann mit Hut und der Mampe-Tätowierung – unter anderen – hatte damals vor einigen Jahren die richtige Nase. Er und sein Geschäftspartner arbeiteten mit ihrer Werbeagentur für Berentzen und für die war Mampe unwichtig geworden. Für Inden-Lohmar eben nicht.

Mampe 2

Mampe
Am Tempelhofer Berg 6, Kreuzberg, Tel. 030 208 48 44 70, www.mampe.berlin

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(Den vollständigen Text können Sie in der aktuellen Ausgabe lesen)