Sara Gretzer und Christoph Hauser in der Cooking Lounge der Malzfabrik Aufmacher Cooking Lounge
Beste Adressen

Saisonstart

Das Wetter spielt endlich mit und ein Restaurantbesuch macht wieder Spaß.
Je nach Lage kann draußen wie drinnen wieder von Tellern gegessen werden. Zehn Empfehlungen


Foto: Jordana Schramm Auf die Hand

Unter dem Motto „Gut vorgekocht ist der halbe Mittag“ gibt es in allen Filialen (Luisenstraße, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Knesebeckstraße, Olivaer Platz) ein schnelles Mittagessen für die kurze Arbeitspause oder auch für die Familien zuhause. Angeboten werden täglich frisch eine vegetarische, vegane und Fleischvariante.

Auf die Hand
www.auf-die-hand.de


Foto: Marvin Pelny Carl & Sophie

Die Freude und Erleichterung, die Gäste wieder begrüßen zu können, ist groß. Am Spreebogen, auf der Terrasse sorgt das gesamte Team für reibungslosen Ablauf. Die Lunchkarte steht und auch das Abendmenü sowie eine saisonale Spargelkarte. Das Wetter ist zur Zeit ausgesprochen Open-Air-freundlich. Und wenn nicht? Der Innenbereich ist geöffnet. Reservierungen unter Tel. 030 39 920 798 oder eat@carlundsophie.de, die Kontakt-Nachverfolgung passiert mit der Luca-App.

Carl & Sophie
Spree Restaurant, Alt-Moabit 99, Moabit, www.carlundsophie.de


Cooking Lounge

Zwei, die sich während der Pandemie beruflich zusammengetan haben. Sara Gretzer ist für ihre Kuchenkreationen bekannt und Christoph Hauser für seine Kochkünste. Gemeinsam arbeiten sie in einer Produktionsküche in der Malzfabrik. Und haben erst einmal an den Samstagen einen Fensterverkauf gestartet. Der ist mittlerweile so erfolgreich, dass sie täglich von 10 bis 14 Uhr neben den Dingen zum Mitnehmen, nämlich „Weck die Heimat“-Gerichte im Glas wie auch Kuchen oder Löffel-Zimtschnecken, jetzt auch Mittagessen aus dem Fenster reichen.

Cooking Lounge
Malzfabrik, Bessemer Straße 2-14, Tempelhof, das Fenster ist nicht zu verfehlen im Next, dem Nachbarhaus, www.facebook.com/saragretzer


Foto: White Kitchen Eins 44

Positive Überraschungen sind garantiert. Zum einen weil Daniel Achilles (Zwei-Sterne-Koch im ehemaligen Reinstoff) immer wieder neue Kreationen auf die Speisekarte setzt, zum anderen weil Katharina Bambach (früher Facil, Tim Raue, Soup Populaire, Cordo) seit kurzem die Rolle der Gastgeberin und Restaurantleitung übernommen hat. Beide und ihr Team sind Garanten für einen besonderen Abend auf der Terrasse.

Eins 44
Elbestraße 28/29, Neukölln, www.eins44.com


Foto: Selina Schrader Irma la Douce

Posh auf der Potse! Endlich wieder im Freien ein Glas Champagner trinken, dazu Rindertatar auf Brot. Mit Küchenchef Michael Schulz über seinen Michelin-Stern und die neuen Gerichte auf der Karte plaudern und mit Restaurantleiter Sascha Hammer über Gott und die Welt.

Irma la Douce
Potsdamer Straße 102, Tiergarten, www.irmaladouce.de


Lorem & Ipsum

Florian Fischer, Chef vom Restaurant Bricole, hat mit dem kleinen Weinlokal für etwas gesorgt, „was uns hier bislang noch fehlte“. Gemeinsam mit den Weinprofis Gitte Witt und Mario Konzagg haben sie den Fokus auf deutsche Anbaugebiete gelegt. Dazu gibt es von Dienstag bis Samstag ab 14 Uhr Kleinigkeiten.

Lorem & Ipsum
Senefelderstraße 32, Prenzlauer Berg, Tel. 030 84 42 13 62 www.facebook.com/BricoleBerlin


Foto: Michael Hughes Nobelhart & Schmutzig

Das erste Mal ein Zehn-Gänge-Menü genossen! Und es war hervor­ragend. Der Service meistert die neue Situation souverän, die Gäste sitzen auf der Terrasse alle an Tischen und nicht wie im Restaurant in der Friedrich­straße an einem langen Tresen. Die Crew um Küchenchef Micha Schäfer hat sich auch in der temporären Küche eingespielt und im Ablauf geht an diesem Abend nichts schief. Sobald die Gäste Platz genommen und nachdem sie den Ausblick mit einem Aperitif genossen haben, wird ihnen der Tisch gedeckt mit eingelegtem und frischem Gemüse, dazu Butter, on Top frisch geriebener Meerrettich, Salat mit pochiertem Ei, dazu Roggensauerteigbrot von Domberger. Auf der Speisekarte steht bei jedem Gang der/die Produzent*in dahinter. Wer mehr wissen will, fragt einfach und wundert sich, mit welchem Enthusiasmus, mit welcher Ausdauer und Ernsthaftigkeit im Umland produziert werden kann. Es bedarf einer gewissen Neugier und auch ein wenig Demut, um die einzelnen Gerichte genießen zu können. Denn es muss sich rechnen. Das Menü kostet von Dienstag bis Donnerstag 130 €, freitags und samstags 150 €. Und: „Bitte beachten Sie, dass eine Mindest­sauferei von 80 € per Person für Getränke besteht – auch, wenn Sie keine Getränkebegleitung buchen. (Sonst rechnet sich das alles leider nicht.)“. Billy Wagner, Kopf des Ganzen, ist für seine Offenheit und Transparenz bekannt. Aber es ist auch möglich, einfach auf ein Glas Wein vorbeizuschauen.

Nobelhart & Schmutzig
„Drüber & Drauf“-Gastspiel im Atelier (6. Stock) im Aufbau Haus, Prinzenstraße 84, Aufgang 84.1 (Direkt am Kreisverkehr), Kreuzberg, Tel. 030 259 4061–0, www.nobelhartundschmutzig.com


Pauli Saal wird Candyman

Shaul Margulies verrät noch nichts. Aber freuen kann sich die Stadt schon jetzt auf seine neue Idee. Der gastronomische Unternehmer hat bereits das japanische Restaurant Zenkichi, das House of Small Wonder und zuletzt das Crackbuns erfolgreich etabliert. Bis der Candyman konkrete Formen annimmt, startet im Juli ein Pop-up, das House of Small Wonder zieht von der Johannis­straße in die Auguststraße. Besucher*innen dürfen sich auf japanisch inspiriertes Comfort Food mit Bio-Zutaten aus der Region freuen.

Pauli Saal wird Candyman
Auguststraße 11 , Mitte, www.houseofsmallwonder.de


Skykitchen

Auch dieses Team hat sich etwas einfallen lassen und „freut sich riesig“ auf die Gäste. In der sechsten Etage findet das Pop-up flavoured by Skykitchen und Loft14 statt. Küchenchef Alexander Koppe, Restaurantleiterin Barbara Merll und Barmanager Fabian Buhtz aus dem Loft14 sorgen für ein entspanntes Vier-Gänge-Menü auf der Terrasse, unter freiem Himmel. Kostenpunkt 89 €, mit Weinbegleitung 130 €.

Skykitchen
Landsberger Allee 106, Lichtenberg, www.skykitchen.berlin


Vox Restaurant & Bar

Die Terrasse ist eine der wenigen Oasen am Potsdamer Platz. Der erlebt gerade eine Anti-Aging-Behandlung. Zum Lunch stehen italienische und japanische Gerichte auf der Karte. Des Abends bleibt den Gästen weiterhin die Auswahl aus verschiedenen internationalen Speisen und aus einer umfangreichen Sushi-Karte.

Vox Restaurant & Bar
im Hyatt, Marlene-Dietrich-Platz 2, Tiergarten, www.vox-restaurant.de