News in Kürze

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Neue Adressen, Termine, Innovationen und Wasserstandsmeldungen auf einen Blick

Foto: Florian Kroll eins44

Dass Vorfreude tatsächlich die schönste Freude ist, beweist Daniel Achilles mit seinem Team an allen vier Adventssonntagen im eins44. Ob familiäres Mittagessen oder gesellige Dinner-Runde am Abend: Mit der gewohnten Neuköllner Finesse hat der Küchenchef ein Menü zusammengestellt, das jede Festtafel an den Feiertagen in den Schatten stellt. „Gerade am Ende dieses Krisenjahres sollte man die Weihnachtszeit voll auskosten“, sagt Daniel Achilles, „uns ist es wichtig, dass die Gäste sich das Beste gönnen, ohne dekadent zu sein.“ Mit hauptsächlich regionalen Produkten und viel Wärme bringt das Team den Zauber der Weihnacht nachhaltig auf den Punkt. Das Menü präsentiert Klassiker, die mit frischen Ansätzen überraschen. Als Vorspeise zum Adventsschmaus gibt es Stör – aus der bio-zertifizierten Zucht der 25 Teiche – in Kresse-Velouté mit Meerrettich. Die Bauernente vom Gutshof Polting kommt traditionell mit Rotkohl und Klößen, gefolgt von Vacherin Mont d’Or mit Topinambur, Walnuss und Birne. Dazu wird Pur Caraïbe Schokolade mit Akazienblüten-Aufguss, Schokoladensorbet und Kürbis serviert. Zum Kaffee wird noch etwas Süßes gereicht. Wer es noch festlicher wünscht, kann der Fisch-Vorspeise gegen Aufpreis mit Kaviar eine weitere feine Nuance verleihen und den Käse mit schwarzem Trüffel kombinieren. Auch eine vegetarische Variante wird angeboten. Das 4-Gang-Menü kostet 95 €, 3 Gänge gibt es für 79 €. Angeboten werden die Menüs an allen Adventssonntagen ab 12.30 Uhr. Reservieren Sie bitte telefonisch, per E-Mail oder auf der Website.

eins44, Elbestraße 28/29, Neukölln, Tel. 030 62 98 12 12, www.eins44.com


Foto: Yves Sucksdorff Brasserie Colette

Die Brasserie Colette Tim Raue ist über die Feiertage und an Silvester geöffnet. Mittags gibt es neben der regulären Speisekarte ein Lunchangebot, abends wird zusätzlich ein 4-Gang-Monatsmenü für 69 € angeboten – im November ein Gänse- und im Dezember ein Wintermenü – und am Jahresende serviert das Restaurant ein exklusives Silvestermenü. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird im Restaurant wieder ein Giving Tree aufgestellt. Gäste des Restaurants finden an den Tannenzweigen verschiedene Wünsche von bedürftigen Kindern, die sie bei ihrem Besuch direkt im Restaurant bezahlen können. Die Brasserie Colette erfüllt diese Wünsche anschließend und übergibt die Geschenke den jeweiligen gemeinnützigen Organisationen.

Brasserie Colette Tim Raue, Passauer Straße 5–7, Schöneberg, Tel. 030 219 92 174, www.brasseriecolette.de/berlin, tägl. 12-15 + 18-23 Uhr


Foto: elevant elevant

„Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen“, stellte schon der levantinische Philosoph Sokrates fest. Genau das ist das Ziel des gerade frisch gegründeten Berliner Levante-Lieferdienstes „elevant“. Der Name ist ein Wortspiel mit dem englischen Wort „elevated“ für „gehoben“ und stellt gleichzeitig ein Anagramm aus dem Wort „Levante“ dar, da es sich auf Gerichte aus der Levante-Region, d.h. Israel, Libanon, Syrien, Jordanien und Irak, spezialisiert hat. „Wir wollen die Leute wieder an einen Tisch bekommen“, erklärt Ruben, einer der zwei Gründer von elevant. „Und wo kommt man lieber mit seinen Liebsten zusammen als bei einem guten gemeinsamen Essen zu Hause? Deshalb haben wir uns auf die Lieferung von hochwertigen, veganen Mezze für mindestens 2 bis 3 Personen spezialisiert.“ Levantinische Mezze sind eine Art größere, orientalische warme und kalte Tapas und darauf ausgelegt, miteinander geteilt zu werden, sodass jede*r verschiedene Gerichte probieren kann. Die vegane Mezze-Box für 2 bis 3 Personen kostet 49 € (zzgl. Liefergebühren) und ist über die elevant-Webseite bestellbar. Die kommenden Liefer- und Abholtermine sind am Samstag, den 26. November (Vorbestellung bis 25.11. 23 Uhr) und Samstag, den 17. Dezember zwischen 18 und 19.30 Uhr.

elevant, www.elevant.berlin


Foto: Selina Schrader Ganymed Brasserie

Die Ganymed Brasserie hält bis zum 26. Dezember mit einer zusätzlichen Saison-Karte eine besondere Auswahl bereit – auch zum Teilen beim romantischen Date, im Kreis der Familie und unter Freunden. Eingeleitet wird das kleine Weihnachtsmenü ab 49 € mit einer Pastinaken-Sellerie-Cremesuppe, Erbsenschaum und Chorizo-Crumble, während mit einer halben Wachtel auf Geflügelinnereien-Ragout als Zwischengang eine französische Spezialität serviert wird. Die Hauptgänge erweisen sich mit Hirschragout und gegrillter Maispoulardenbrust als traditionell. Bei dem Weihnachtsmenü ab 55 € kommen lackierte Gänsekeule mit Cassis-Rotkohl oder Zweierlei von der Barbarieente mit Kartoffelknödel in der Ganymed Brasserie auf den Tisch. Ganz im Sinne des Fests der Liebe verstehen sich die Angebote zum Teilen: Mit Vorbestellung gibt es vom stimmungsvollen Dinner für zwei – getrüffeltes Perlhuhn mit Briochefüllung für 85 € – bis zur Festtafel für sechs Personen – exzellente Festtagspute mit Kürbis-Apfel-Füllung für 160 € – eine köstliche Vielfalt, die die Adventszeit glanzvoll entspannt. Bitte mindestens 3 Tage im Voraus bestellen.

Ganymed Brasserie, Schiffbauerdamm 5, Mitte, Tel. 030 28 59 90 46, reservierung@ganymed-brasserie.de,
www.ganymed-brasserie.de, Mo-Fr 11-24 Uhr, Sa+So 10-24 Uhr.
Die festlichen Speisen werden auch zum Mitnehmen angeboten unter https://shop.ganymed-brechts.de


Foto: Grand Visions TasteTwelve

Gerade in turbulenten Zeiten ist Genuss Balsam für die Seele. Der kulinarische Stadtführer Taste Twelve schafft einen Ausgleich zum Alltag und fördert das Zusammensein. Jeden Monat einmal schlemmen: Taste Twelve ist ein Restaurantführer mit Einladung, der in erster Linie Feinschmecker dazu motivieren möchte, ihre Stadt kulinarisch neu zu entdecken. Zwölf Tipps mit verschiedener Küchenausrichtung bieten Abwechslung und eine Hilfestellung für alle, die auf der Suche nach kulinarischen Neuentdeckungen sind. Bei Vorlage des Büchleins werden eine Person und ihre Begleitung zu einer von zwei Hauptspeisen eingeladen. Eine besondere Menüregelung gibt es auch. Diesmal sind in Berlin dabei: Aufwind, Brasserie am Gendarmenmarkt, Brikz, Frühstück 3000, Hoffgarten, Jäger & Lustig, Lindwerder, Kochu Karu, Oukan, Pots, Ristorante Cumberland und To the Bone. Der lange Aktionszeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2023 erlaubt viele kulinarische Entdeckungen. Erhältlich ist Taste Twelve in ausgewählten Buch- und Weinhandlungen, Concept Stores oder Geschenkeläden sowie im Webshop. Zum Preis von 39,90 € eignet sich Taste Twelve hervorragend als Geschenk z.B. für Weihnachten. Wir verlosen drei Exemplare. Stichwort: Nur in Begleitung.

Taste Twelve, www.tastetwelve.de


Foto: Regent Berlin Regent Berlin

Royale Entspannung: In gemütlicher Atmosphäre am offenen Kamin bietet das Regent Berlin die Gelegenheit, die Zeit einen Moment lang anzuhalten. Und das liegt nicht nur an den ausgewählten Teesorten, den Scones aus der hauseigenen Patisserie, den herzhaften Hors d’œuvres, den feinen Sandwiches und anderen Spezialitäten, sondern auch an dem ausgezeichneten Service. „Mir macht es große Freude, Gästen eine Pause vom Alltag zu schenken“, erzählt Barbara Hanimann (Foto), die in der Tea & Lobby Lounge für die nachmittägliche Veranstaltung im Regent Berlin als Gastgeberin verantwortlich ist. Die 31-jährige Schweizerin hat sich in der „Ronnefeldt TeaAcademy®“ zur Expertin ausbilden lassen, um Teekultur in Perfektion anbieten zu können. Die Prüfung zum „Ronnefeldt TeaMaster® Silber“ hat sie im November 2022 mit Erfolg bestanden. Wenn die Gäste länger bleiben, als sie es geplant hatten, oder sich über den Service freuen, ist Hanimann zufrieden. Serviert werden die edlen Teemischungen in Meissner Porzellan. Warum Irish Whiskey bestens in eine Tea Time passt und warum ein Champagner den Tee adelt, erfahren die Gäste donnerstags bis sonntags zwischen 14 und 18 Uhr. Reservieren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail.

Regent Berlin, Charlottenstraße 49, Mitte, Tel. 030 20338, info.berlin@regenthotels.com,
www.ihg.com/regent/hotels/de/de/berlin/berct/hoteldetail


Foto: Maria Schiffer Brlo Entenmenü

Auf einem großen Teil der Terrasse vom BRLO BRWHOUSE wurde ein Zelt aufgestellt, das gegen Wind und Wetter schützt und beheizt wird. Seitdem haben nun pünktlich zum Beginn der Wintersaison rund 100 Gäste Platz und können den Biergarten ganzjährig genießen. Das Highlight ist aber nicht nur ein gemütlicher Sitzplatz im Biergarten in der kalten Jahreszeit, sondern das wahlweise 3- oder 4-gängige Entenmenü, das dort seit dem 11.11. angeboten wird. Executive Chef Thorsten Einicke und Küchenchef Peter Gee servieren eine ganze Ente aus dem Smoker mit Johannisbeer-Rotkohl, Kartoffel-Nussbutter-Klößen, Berliner-Weiße-Kraut und natürlich einer kräftigen Entenjus und als krönenden Abschluss Pecan Pie mit Sauce Anglaise. Auch eine vegetarische Variante des Menüs wird angeboten. Tischreservierungen im Vorfeld über die Website oder per E-Mail an brwhouse@brlo.de, aber auch Walk-Ins sind herzlich willkommen. Außerdem wurde eine Bahn zum Eisstockschießen aufgestellt, um auch im Winter jede Menge Spaß im Freien haben zu können. Ob mit der Familie, den besten Freund*innen oder als Outdoor-Weihnachtsfeier mit den Kolleg*innen, nach vorheriger Anmeldung sind dem sportlichen Ehrgeiz keine Grenzen gesetzt. Gespielt wird am besten mit einer Gruppe ab vier Personen.

BRLO BRWHOUSE, Schöneberger Straße 16, Kreuzberg, www.brlo.de


Orangerie Neukölln

Eine Winterkarte und diverse musikalische Events machen die Orangerie Neukölln in der dunklen Jahreszeit zu einem gemütlichen Treffpunkt mit Freunden. Bei milderen Temperaturen kann man sogar noch die letzten Sonnenstrahlen draußen auf der Terrasse genießen. Wem es fröstelt, kann sich bei Hot Aperol, Hot Toddy oder einer heißen Chili-Schokolade aufwärmen. Für den kleinen Hunger serviert das Team zum Frühstück hausgemachte, getoastete Focaccia mit selbstgemachter Marmelade. Von 12.30 bis 14.30 Uhr gibt es an den Wochentagen für 8,50 € ein Mittagsgericht. Das Angebot wechselt wöchentlich und ist immer vegan. Ab dem späten Nachmittag kann man es sich dann bei Winter Spritz, Negroni und einem Antipasti-Teller gemütlich machen. Zudem wird die Orangerie Neukölln im Winter ein Ort diverser musikalischer Events. Jeden Mittwoch gibt es ein Live-Konzert, freitags und samstags übernimmt dann ein DJ das musikalische Zepter. Von Italo-Disco, Evergreens bis hin zu Hip Hop ist alles dabei. Der Sonntag ist für ruhige Piano- und Jazz-Sessions reserviert. Das Programm findet sich immer aktuell auf Instagram oder in der Orangerie-Zeitung, die in der Bar ausliegt. Die Orangerie Neukölln ist in der Wintersaison immer von Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr geöffnet.

Orangerie Neukölln, Schierker Straße 8, Neukölln, www.instagram.com/orangerie_nk


Foto: Selina Schrader Brechts Steakhaus

Mit stimmungsvollen Menüs und traditionellen Klassikern zum Teilen wird der gesamte Advent im Brechts Steakhaus zum Fest. Vor allen Dingen der ganze Truthahn für sechs Personen mit Laugenknödel, Rot- und Grünkohl für 160 € bringt Kollegen, Freunde oder die Familie feierlich zusammen. Gemeinsamen Genuss versprechen auch die Festtagspute mit Kürbis-Apfel-Füllung für sechs Personen (160 €), eine Martinsgans oder Weidegans mit verschiedenen Beilagen für jeweils vier Personen (160 €), für 85 € ein getrüffeltes Perlhuhn für zwei Personen und vieles mehr. Alle Specials benötigen eine Vorbestellung und kommen dann frisch und knusprig auf den Tisch. Abgerundet wird das vorweihnachtliche Angebot durch zwei spezielle Weihnachtsmenüs. Vorbestellungen und Reservierungen bitte telefonisch oder per E-Mail.

Brechts Steakhaus, Schiffbauerdamm 7, Mitte, Tel. 030 27 57 20 37, www.brechts.de, tägl. 12-24 Uhr


Cookies Cream Bar

Irgendwie war es wieder an der Zeit. Lange hat man von „Cookie“ Heinz Gindullis nichts gehört. Aber man kann sich auf seinen Einfallsreichtum verlassen. Jetzt also ist die Cookies Cream Bar eröffnet. Sie soll den Spirit des Restaurants Cookies Cream aufnehmen und in Drinks weiterentwickeln. Und wie zu erwarten sind die neuesten Musiktrends zu hören und gelegentlich ein Live-DJ-Set. Aber wer das Restaurant Crackers kennt, weiß die dortige Bar und deren Cocktails zu schätzen. Das ist Bartender Dada Daouds Verdienst, er kombiniert Aromen und Zutaten, um immer etwas Unerwartetes zu kreieren. Heute ist er Chefmixologe sowohl für die Cookies Cream Bar als auch für das Crackers.

Cookies Cream Bar, Behrenstraße 55, Mitte, www.cookiescream.com/cookiescreambar


M47

Das M steht für Midye, übersetzt sind das mit Reis gefüllte Miesmuscheln und in der Türkei Streetfood. Die 47 ist die KFZ-Nummer von Mardin in Südost-Anatolien. Von dort kommen die beiden Betreiber Battal Chuchek und Hüseyin Sanci. Die Muscheln kommen aus Wildfang in Galizien, aus dem Atlantik. Bis 3 Uhr nachts verputzen Nighthawks ein paar Muscheln im Stehen, meist mit einem Spritzer Zitrone. Nebenan im Mardin – das betreibt die Mutter von einem der beiden – gibt es Kebabspieße und Lahmacun-Fladen. Am Samstag ist Hüseyin Sanci ab 9 Uhr auf dem Kollwitzmarkt.

M47, Kottbusser Damm 36, Kreuzberg, www.tiktok.com/@m47berlin


Foto: Felix Brüggemann Dóttir im Château Royal

Es hat den unwiderstehlichen Charme der Unvollkommenheit. Fast ist alles perfekt – unbestritten. Aber es macht den Zugang zum Hotel Château Royal mit seiner Kunst, dem unaufgeregten, einzigartigen Innendesign und einem Restaurantbesuch zu einem entspannten Moment. Es gibt einem das Gefühl, zuerst da gewesen zu sein, noch vor dem Run auf diese außergewöhnliche Location. Unter der Leitung von Culinary Director Victoria Eliasdóttir und Chef de Cuisine Elena Müller bietet das Dóttir saisonale Gerichte mit einem Fokus auf Gemüse und Fisch nach Saison. Tagsüber gibt es eine kleine Karte, neben Kaviar und Austern ist die Dose Sardinen in Tomatensauce, der Tomatensalat und das House Sandwich zu empfehlen. Und dazu eventuell eine Flasche Sekt oder Wein. Perfekt für einen Tag, der vollkommen entspannt sein kann.

Dóttir im Château Royal, Mittelstraße 41–44, Mitte, www.chateauroyalberlin.com


Foto: Florian Bolk Sticks’n’Sushi

Gefühlt hat gerade vor ein paar Wochen die zweite Filiale von Sticks’n’Sushi in der Kantstraße eröffnet. Die erste gehört schon fast als Institution in die Potsdamer Straße. Nun also eröffnete Mitte Oktober Nummer 3 in Mitte. „Die Torstraße als Anziehungspunkt und Ausgehviertel mit der typischen Berliner Mischung aus neuem Schick und urbanem Lifestyle ist der perfekte Standort für unseren Mix aus japanischer und dänischer Küche“, erklärt Annette Schwarz, Geschäftsführerin von Sticks’n’Sushi Deutschland. Fast zeitgleich mit der Eröffnung an der Torstraße erwartet die Gäste in allen Berliner Sticks’n’Sushi-Restaurants eine neue Speisekarte: Seit mehr als einem Jahr haben die Küchenchefs aus Kopenhagen, London und Berlin die beliebtesten Sushi- und Yakitori-Highlights um spannende neue Kreationen ergänzt. „Wir bieten unseren Gästen künftig noch mehr vegetarische Gerichte“, sagt Berlins Headchef Song Lee (Foto).

Sticks’n’Sushi, Potsdamer Straße 85, Tiergarten; Kantstraße 152, Charlottenburg; Torstraße 171, Mitte; www.sticksnsushi.com


Tante Fichte

Endlich wieder ein Anlass zum Day Drinking! Möglich ist das beim sogenannten beschwipsten Lunch am Sonntag, den 4. Dezember. Einmal im Monat öffnet das Team schon mittags und das Trio Michael Köhle, Viktoria Kniely und Küchenchef Dominik Matokanovic (v.l.n.r.) servieren ein Menü aus regionalen Produkten mit kroatischen Einflüssen, das mit der Weinexpertise des Serviceteams den Lunch zu einem beschwipsten Erlebnis werden lassen. „Mit meinen Gerichten will ich ein Gefühl von Heimat vermitteln – und die ist für mich neben Berlin ganz klar Kroatien.“ Kleine Gerichte werden in Schalen im Menüformat angeboten. Darunter Cevapcici im TF-Style, gebratener Fisch und ein Sopska-Bauernsalat. Den Genuss zum Teilen gibt es für 75 € pro Person. Ob Sie als Gast am Ende betrunken sind oder nicht? Ihre Sache! Am 3. Advent, am 11. Dezember, findet von 13 bis 18 Uhr ein kleiner Advents-Weihnachtsmarkt auf der Terrasse mit Glühwein, Sekt, Champagner und kleinen Gerichten auf die Hand wie Raclette mit Preiselbeere oder Trüffel, Gezupfte Ente im Milchbrötchen, Elisenlebkuchen und weiteren Leckereien statt.

Tante Fichte, Fichtestraße 31, Kreuzberg, Tel. 030 69 00 15 22, www.tantefichte.berlin


Ursprung im Dussmann Kulturkaufhaus

Genusskultur und planetenkompatible Ernährung – ein hoher Anspruch. Christian Hamerle, Head of Food Service Innovation bei Dussmann, erläutert: „Wir erleben im Thema Ernährung gerade einen großen Wandel und erkennen, dass die Ressourcen begrenzt sind. Die Rechnung geht sich nicht mehr ohne den Planeten aus.“ Zum Hintergrund: Dussmann und der Food-Service-Futurist Christian Hamerle haben mit dem Food Service Innovation Lab in Berlin im Februar 2021 ein Start-up ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie die Zukunft des Caterings neu denken und gestalten. In der Praxis und im Restaurant Ursprung ist das eigentlich ganz einfach. Die Gäste können zwischen einem „normalen“ Frikassee 2.0, also einem pflanzlichen Produkt, oder „wie früher“, einem Frikassee vom Huhn mit Haltung vom Prignitzer Landhof wählen. Es ist ein spannendes Experiment und regt Kommunikation an. Deshalb sind auch so professionelle Gastgeber wie Stefan Grill an Bord. Ein Experiment, bei dem nach einem Jahr ein Resümee gezogen wird. Es ist und bleibt spannend.

Ursprung im Dussmann Kulturkaufhaus, Friedrichstraße 90, Mitte, www.ursprung-berlin.com


Viktorias Frauenfußballteam

Sie sind toll! Die Fußballerinnen des FC Viktoria. Sie sind selbstbewusst, kämpferisch und wollen den Wandel im deutschen Fußball vorantreiben und die Gesellschaft positiv beeinflussen. Dabei werden sie unter anderem von gastronomischen Größen wie der Mitgründerin des Vereins und Geschäftsführerin von BRLO Katharina Kurz und von einer der 87 Investor*innen, der Unternehmerin Marie Anne Wild (Foto) unterstützt, darunter weitere bekannte Persönlichkeiten wie Maria Höfl-Riesch, Carolin Kebekus, Nikeata Thompson, Dunja Hayali oder Lea-Sophie Cramer. Insgesamt investieren sie eine Million Euro Kapital in das Team. Franziska van Almsick ist im Aufsichtsrat. Wer den Weg der Frauen in die 1. Bundesliga begleiten will, kann am Sonntag, den 4. Dezember um 13 Uhr das Spiel gegen FC Carl Zeiss Jena II besuchen.

FC Viktoria Berlin, www.fcviktoria.com


Foto: Rajko_Majstorovic Weltwirtschaft

Vielleicht ist es der Name? Jedenfalls fällt dieses Restaurant immer wieder durch das persönliche Raster der Wahrnehmung. Letztens bei einer abendlichen Bootsfahrt sah die Weltwirtschaft ganz anheimelnd aus. Also endlich ein Besuch und das Fazit, dass es eine gute Adresse und eine Alternative zu den anderen Biergärten an der Spree und im Tiergarten ist. Sollte es noch sonnige Tage geben, dann unbedingt den Spreegarten besuchen und vom Pavillon Pizza und Pommes holen. Ansonsten empfiehlt sich im Restaurant entweder die Ente à l’Orange mit Kartoffelterrine, Erbsencreme, Orangenfilets und Orangen-Minz-Sauce zu bestellen oder die georgischen Badrijani, das sind Auberginenröllchen mit Walnusscreme-Füllung, Granatapfel sowie frittiertem Rucola.

Weltwirtschaft, John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten, Tel. 030 5858 22491, www.weltwirtschaft.berlin


Wilhelm Alexander

Mit einer spektakulären Eröffnungsparty wurde offiziell das Deli und das Restaurant Wilhelm Alexander im Humboldtforum eröffnet. Das Deli Alexander hatte bereits seit Ende April den Betrieb aufgenommen. Es bietet täglich Snacks, Bowls und üppig belegte Brote. Für die noch wenigen sonnigen Tage bietet sich die Terrasse an, mit Blick auf den Lustgarten, den Berliner Dom und auf den Fernsehturm. Offiziell ist jetzt auch das Restaurant Wilhelm mit seiner deutsch-französischen Küche am Start. Küchenchef Fabian Fiedler vertritt eine Philosophie der anspruchsvollen Küche, er hat im Restaurant Aqua (Chef Pârtissier) im Ritz Carlton in Wolfsburg sowie im Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg gearbeitet. An vier Abenden treffen deutsche Gerichte wie z.B. Maultaschen auf französische Klassiker wie Coq au vin.

Wilhelm Alexander, Im Erdgeschoss des Humboldt Forums zwischen Schlüterhof und Spree, Schloßplatz, Mitte, Tel. 030 31 87 32 43-30, www.wilhelmalexander.de


Schwarze Heidi

Wenn sich der Käsefaden zieht und das Röschti knistert – dann kann die Fondue-Hütte von Jeniffer Mulinde-Schmid nicht weit sein. Ein Kurzurlaub in die Schweiz ist somit möglich. Es ist wieder an der Zeit: Am 20. Oktober feierten sie und ihre Gäste auf dem RAW-Gelände die Hütten-Eröffnung und den Anfang der kalten Jahreszeit. Neben Käsefondue werden weitere Schweizer Spezialitäten serviert. Die Hütte bietet Platz für bis zu 100 Personen. Und bei Buchungen ab 50 Personen kann sie auch exklusiv gemietet werden.

Schwarze Heidi, Hinterm Berg, RAW-Gelände,
Revaler Straße 99, Friedrichshain, www.fonduehuette.com,
Achtung! Ab 10 Personen bitte direkt anfragen unter: hintermberg@schwarzeheidi.de