Foto: Steffen Sinzinger
Und weiter geht es mit dem Erfolgskurs im Saint Farah. Die Frühlings-Terrasse mit einem neuem Sharing-Menü ist eröffnet. Hier kommen Olivenbäume, Kräuter, blaue Stahlpergola, Terrassenbar, offene Küche und handbemalte Fliesentische zusammen. Kulinarisch führt Chef Nadav Kundel seine mediterran geprägte Küche weiter. Auf der Karte stehen Sharing-Gerichte wie gegrillte Nektarinen mit Stracciatella und Prosciutto, geschmorter Schweinebauch mit Karotten-Senf-Püree, weiße Bohnen mit Seeteufel oder Yellowtail-Carpaccio mit Mojo-Verde-Sauce und eingelegtem Rhabarber. Für das süße Finale sorgt Pastry-Chefin Roni Shtriker mit täglich wechselnden Eis-am-Stiel-Kreationen, etwa Butter-Croissant-Eis, Milk-Tea-Eis oder veganem Mango-Eis. Dazu kommen leichte Weiß- und Roséweine vom Fass, hausgemachte Gazoz-Softdrinks und saisonale Cocktails wie ein Summer Negroni oder eine neu interpretierte Piña Colada.
Saint Farah, Weinbergsweg 8a, Mitte, www.saintfarah.de, Di-Sa ab 17 Uhr
Und weiter geht es mit dem Expansionskurs von Milano Vice in Berlin. In Neukölln hat die Pizza-Brand ihren neuen Store in der Hermannstraße eröffnet, weitere Locations in der Oranienstraße in Kreuzberg und auf der Kantstraße in Charlottenburg folgen in den kommenden Monaten. Der neue Store setzt optisch ein klares Kiez-Statement: Gemeinsam mit dem Berliner Graffiti-Künstler Martín Andrés Gómez Mercado entstand eine individuelle Wandgestaltung, die Design, Popkultur und urbanen Lifestyle zusammenbringt – passend zum Charakter der Hermannstraße. Kulinarisch bleibt Milano Vice seiner Linie treu: 24 Stunden gereifter Pinsa-Teig, Mutti-Tomatensauce, Klassiker wie Margherita oder Salami Sensation, vegane Optionen, wechselnde Specials, hauseigene Hot Honey Sauce, verschiedene Dips und ausgewählte Merch-Produkte stehen auf der Karte.
Milano Vice, Hermannstraße 174, Neukölln, www.milano-vice.de, So–Do 11–0 Uhr, Fr+Sa 11–2 Uhr
Foto: Juliane Eirich
Die Kolonnadenbar ist zurück: Bis 30. August wird der Kolonnadenhof auf der Museumsinsel erneut zur Open-Air-Bühne für das Sommerfestival by Vagabund. Anlass ist das 200-jährige Jubiläum der Museumsinsel. Über 50 kostenfreie Veranstaltungen bringen Musik, Performance und zeitgenössische Kunst zusammen – mit Berliner und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Ergänzt wird das Programm durch DJ-Sets, Talks und Workshops. Neben Kultur gibt es Drinks und das eigens gebraute Jubiläumsbier „Wissensdurst“. Geöffnet ist mittwochs und donnerstags von 16 bis 22 Uhr, freitags bis sonntags von 12 bis 22 Uhr.
Kolonnadenbar by Vagabund im Kolonnadenhof auf der Museumsinsel, Bodestraße 1–3, Mitte, www.vagabund.de/gastronomy/kolonnadenbar
Foto: Nils Hasenau
Beim MAW Ladies Lunch 2026 im Restaurant Tim Raue stand ein Thema im Mittelpunkt, das aktueller kaum sein könnte: die Sichtbarkeit von Frauen. Gastgeberin und Unternehmerin Marie-Anne Wild (Foto) versammelte bereits zum achten Mal rund 70 inspirierende Frauen aus Gastronomie, Kultur, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft in Berlin, darunter bekannte Namen aus Küche, Kunst, Journalismus und Film. „Es ist etwas ganz Besonderes, so viele beeindruckende Frauen an einem Tisch zu versammeln, Frauen, die inspirieren, bewegen und gestalten“, so Marie-Anne Wild über den diesjährigen Lunch. In der besonderen Atmosphäre des Restaurants entstand ein Raum, der genau das ermöglichte, worum es ging: sichtbar sein, gehört werden und sich gegenseitig stärken. Offene Gespräche, persönliche Einblicke und ein ehrlicher Austausch prägten den Mittag. Viele der Gäste teilten ähnliche Erfahrungen rund um Anerkennung, Wahrnehmung und berufliche Präsenz. „Für mich stand in diesem Jahr die Sichtbarkeit von Frauen im Mittelpunkt, und es hat mich bewegt zu sehen, wie präsent dieses Thema in unseren Gesprächen war“, so Wild weiter. Der Ladies Lunch wurde so einmal mehr zu einer Plattform für Vernetzung, Inspiration und Empowerment. Begleitet wurde das Event von einem eigens von Tim Raue kreierten Menü, von Grapefruit Salat über Caviar & Cream Pasta bis hin zur Peking Ente Frühlingsrolle und Bananensplit, sowie dem exklusiven Haus-Champagner „Cuvée Marie Anne Sauvage“. Abgerundet wurde das Erlebnis durch die Sounds der Berliner DJ Clarice, florale Inszenierungen von Marsano und den gewohnt herzlichen Service. Der MAW Ladies Lunch findet einmal jährlich als persönliche Einladung von Marie-Anne Wild statt und schafft jedes Jahr aufs Neue einen Rahmen, in dem Frauen sich begegnen, austauschen und sichtbar werden.
Restaurant Tim Raue, Rudi-Dutschke-Straße 26, Kreuzberg, www.tim-raue.com
Foto: Kira Möller
Arne Anker (Foto) ist ein verbindlicher Mensch, ein Optimist, Pragmatiker und kreativer Koch. Ihn, den Eigentümer und Küchenchef vom BRIKZ, kennt in Berlin fast jeder, ebenso Touristen, die den Pauly Saal in der Zeit zwischen 2015 und 2019 besucht haben. Dort hat Anker einen Stern erkocht. Dann war es Zeit für ein eigenes Restaurant, wo die Gäste wissen, was sie bekommen. Nämlich ein gewisses Maß an legerer Extravaganz und Spaß am und beim guten Essen.
Arne Anker schätzen wir im EssPress seit Langem. Umso mehr freuen wir uns, ihn für ein Pop-up am Samstag, den 20. Juni, gewonnen zu haben. Ursprünglich war das an anderer Stelle geplant – durch die kurzfristige Schließung des Frederick’s hat sich der Ort geändert. Umso schöner, dass wir nun im BRIKZ zu Gast sein dürfen.
Arne Ankers Vier-Gänge-Menü:
• Gelbflossenmakrele, Tintenfisch, Holunderblüte
• Tomaten-Gnocchi, Bouillon, Basilikum
• Junges Ferkel, Artischocke, Magnolie
• Sticky Toffee, Vanilleeis
Pop-up-Lunch: EssPress x BRICKZ
Samstag, den 20. Juni, ab 13 Uhr im BRIKZ
Grolmanstraße 53/54, Charlottenburg, www.restaurantbrikz.com
Kostenpunkt 70 € für das Menü inkl. begleitende Weine, Wasser und Kaffee.
Nur mit Reservierung per SMS 0151 10 20 13 59 oder hier per E-Mail
Foto: BRLO
BRLO Charlottenburg nimmt das Mittagessen ernst. Ab sofort gibt es von Dienstag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr einen festen Lunch-Deal für 12 € – Essen und Getränk inklusive. Was bislang nur freitags möglich war, wird damit zum wöchentlichen Ritual. Auf der kompakten Karte stehen fünf Optionen im typischen BRLO-Comfort-Food-Stil: vom Viertel-Hähnchen über Crispy Chicken Burger und Caesar Salad bis zu Fried Chicken oder Cauliflower Wings, jeweils mit Beilage. Dazu kommt ein BRLO-Getränk nach Wahl, etwa Bier, Cider, Fassbrause, Kombucha oder ein Softdrink.
BRLO Charlottenburg, Giesebrechtstraße 15, Charlottenburg, www.brlo.de/gastronomien/brlo-charlottenburg
Montage: Sphere Tim Raue
Im Sphere Tim Raue hoch oben im Berliner Fernsehturm, dem Telespargel, steht die Spargelsaison 2026 im Mittelpunkt eines neuen Drei-Gänge-Menüs, das vor Ort gebucht werden kann. Gäste genießen in 207 Metern Höhe zunächst eine Spargelsuppe mit Ingwer und Kumquats, die dem Klassiker eine frische, leicht exotische Note verleihen. Im Hauptgang wird weißer Spargel aus der Region mit knusprigem Schnitzel, Sauce Hollandaise und Kartoffelpüree serviert; auf Wunsch kann Rinderfilet als Upgrade gewählt werden (Menüpreis 59 €, Filet-Aufpreis 12,50 €). Den Abschluss bildet eine Kombination aus Roter Grütze, Kondensmilchschaum und Johannisbeersorbet. Der Fernsehturm ist täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet, Reservierungen für das Restaurant sind online möglich.
Sphere Tim Raue im Berliner Fernsehturm, Alexanderplatz, Panoramastraße 1A, Mitte, www.tv-turm.de/sphere-tim-raue
Foto: Boaz Arad
Im Hof der Neuen Synagoge lädt das koschere Streetfood-Festival im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zu einem offenen, kostenlosen Genuss- und Begegnungstag ein. Am Sonntag, den 21. Juni, präsentieren mehr als 40 Stände ab 11 Uhr ein breites Spektrum der israelisch-mediterranen Küche – von kreativ interpretierten Klassikern über Fusion-Gerichte bis hin zu zahlreichen veganen Optionen. Parallel zum kulinarischen Angebot gibt es ein umfangreiches Programm für Kinder und Erwachsene: Marionettenshow, Pantomime, Akrobatik, Puppet-Show und ein artgerecht gestalteter Streichelzoo richten sich an junge Besucherinnen und Besucher, während Comedyshow, Jazzband, Kalligrafie, Karikaturist, Schach, Aussichtsturm, das Maskottchen von Hertha BSC sowie Bücher- und Souvenirstände die gesamte Festivalatmosphäre prägen. Ein zusätzlicher Anreiz: Vor Ort sind exklusive Early-Bird-Tickets für zahlreiche Veranstaltungen der Jüdischen Kulturtage mit einem Preisnachlass von 20 Prozent erhältlich.
5. Koscheres Streetfood-Festival im Hof der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße 28–31, Mitte, www.juedische-kulturtage.org
Foto: © Osmans Töchter
In der Pappelallee im Prenzlauer Berg begann vor 14 Jahren die Geschichte von Osmans Töchter. Das Restaurant hat sich seither zu einer der prägendsten Adressen für türkische Küche in Berlin entwickelt. Die Gründerinnen Arzu Bulut und Lale Yanık stellten sich über Jahre den Herausforderungen der Branche, bis Yanık beschloss, einen anderen Weg einzuschlagen. Die Verbindung bleibt: Sie ist weiterhin Teil der Geschichte von Osmans Töchter. Heute führt Arzu Bulut Osmans Töchter allein weiter – und schlägt ein neues Kapitel auf. Auf dem Gelände der historischen Bötzow-Brauerei an der Prenzlauer Allee eröffnet sie den bislang größten Standort. Eine konsequente Weiterentwicklung: größer gedacht, tiefer verwurzelt. Auch visuell wird dieser Schritt sichtbar. Das überarbeitete Markenbild und das neue Logo, in dem die Şahmaran eine zentrale Rolle spielt, bringen auf den Punkt, wofür Osmans Töchter heute steht: ein Ort mit klarer Herkunft und offenem Blick nach vorn. Nah an der gewachsenen Community, zugleich offen für ein breiteres Publikum. Das neue Restaurant bietet ein lichtdurchflutetes Ambiente mit rund 100 Sitzplätzen im Gastraum, eine eigene Bar mit etwa 25 Plätzen sowie eine Außenterrasse mit Blick auf den Berliner Fernsehturm.
Osmans Töchter in der Bötzow-Brauerei, Prenzlauer Allee 242-247, Prenzlauer Berg, www.osmanstoechter.de
Foto: Selina Schrader
Es ist eine der schönsten Ecken am Ku’damm – und eine, an der viele Erwartungen zusammenkommen. Generationen begegnen sich, Tourist*innen und Einheimische, Konservative und Neugierige. Entsprechend klar sind die Vorstellungen davon, was das Restaurant im Bristol mit seiner großzügigen Terrasse können soll. Die vorherigen Konzepte blieben dahinter zurück. Jetzt ist das Restaurant wieder Teil des Hotel Bristol – und geht mit just a pop up bewusst einen neuen, offeneren Weg. Ein Konzept auf Zeit, das sich Freiheiten nimmt: für das Team, für die Gäste, für spontane Ideen. Küchenchef Cătălin Ghinea balanciert gekonnt zwischen Vertrautem und Überraschung. Seine Gerichte haben Wiedererkennungswert, ohne vorhersehbar zu sein: Beelitzer Spargel, neue Kartoffeln, Schinken, ein Hauch Beluga-Kaviar. Klar, schnörkellos, mit einem Augenzwinkern posh – Berlin eben. Restaurantmanager Max Herrgesell bringt eine angenehme Gelassenheit mit – geprägt von seiner Zeit in London: unaufgeregt, aufmerksam, mit feinem Gespür für den richtigen Ton. Und draußen? Macht es wieder Spaß, an der Ecke Ku’damm/Fasanenstraße Platz zu nehmen.
just a pop up im Hotel Bristol, Kurfürstendamm 27, Charlottenburg, www.bristolberlin.com/food-and-drink
Foto: Darius Ramazani
Was für eine großartige Idee! Die Yumcha Heroes bekommen Zuwachs – und zwar gleich dreifach: Su Jun, Chen June und Bing Wu stehen seit über zehn Jahren in der kleinen Produktionsküche und zaubern die berühmten Teigtaschen. Jetzt erhalten sie endlich die Anerkennung, die sie verdienen: Sie werden am Unternehmen beteiligt. Ein mutiger Schritt, initiiert von Restaurantleiter Mirsad „Mime“ Mujanovic, der seit 2010 Teil des Teams ist. Damals lernte er Anjelo Nguyen kennen, der als Kellner begann. Sechzehn Jahre später haben die beiden Freunde im vergangenen November das Lokal von den bisherigen Eigentümern Axel Burbacher und Guanfeng Guan übernommen. Zur Feier dieser neuen Ära haben Mime, Anjelo und die drei Damen eine frische Speisekarte entwickelt. Das Herzstück: „The Ladies’ Platter“ (Foto). Der 46 Zentimeter große Dampfkorb für zwei bietet eine Auswahl an Gerichten, darunter vegane und vegetarische Optionen. Von Mrs. Chens „Blue Pearl“-Teigtaschen – zarte Garnelenteigtaschen nach kantonesischer Art in hauchblauem Reisteig – über honigglasierte Spareribs mit Bok Choy und Ingwer-Sojasauce bis hin zu Shumai mit Orange-Garnele und schwarzem Rindfleisch. Und neben der „Damenplatte“ warten viele weitere neue Kreationen darauf, entdeckt zu werden.
Yumcha Heroes, Weinbergsweg 8, Mitte, www.yumchaheroes.com, Mo-Sa 12-23 Uhr, So 12-21 Uhr
Das Moon Exquisite lädt jeden Samstag und Sonntag zu einem stilvollen Brunch-Erlebnis direkt an der Spree ein. Das Konzept verbindet klassische Brunch-Elemente mit einem modernen, asiatisch inspirierten Twist. Gäste erwartet unter anderem „Green Garden Salmon“ mit Avocadocreme, Kimchi-Mayo und hausgebeiztem Lachs sowie raffinierte Kombinationen wie Burrata mit Thai-Basilikum und Olivenöl. Auch Klassiker wie Eggs Benedict werden neu interpretiert und mit feinen, überraschenden Nuancen veredelt. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte Aperitif-Häppchen, süße Kreationen runden das kulinarische Erlebnis ab. Ein besonderes Highlight ist der optional buchbare Champagner-Brunch: In Kooperation mit De Saint Gall wird ein exklusives Special angeboten – ein Glas Champagner für 12 € oder eine Flasche für 68 € – und verleiht dem Brunch eine zusätzliche luxuriöse Note.
Moon Exquisite, Spreeufer 2, Mitte, www.moonexquisite-berlin.com
Foto: Marie Staggat
So viel Weinbar war in Berlin noch nie – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Stadt das Ausgehen nicht verlernt hat: sich bei Wein und kleinen Gerichten zu treffen, zu reden, zu genießen. Jüngster Beweis ist Der Kleine August, eine französisch geprägte Weinbar direkt neben Clärchens Ballhaus. Die räumliche Nähe ist kein Zufall. Verantwortlich zeichnet die Berlin Hospitality Group, die auch das Clärchens, die Gastronomie des Fotografiska sowie das Ember betreibt. Im jüngsten Projekt der Gruppe zeigt sich eine klare, pragmatische Philosophie: Präsentiert wird das Beste aus der Weinwelt – mit Fokus auf Handwerk, Herkunft und Charakter. Dazu gibt es eine kleine, präzise gesetzte Speisenauswahl, die jedes Glas begleitet. Der Kleine August ist kein Ort der Eile, sondern einer für Entdeckungen, Gespräche und Weine, die man sonst kaum findet.
Der Kleine August, Auguststraße 23, Mitte, www.derkleineaugust.de, Di-Sa ab 17 Uhr
Römische Pizza? In Italien heißt sie Pizza al taglio – und genau darauf hat sich das Pizzarama spezialisiert. Die rechteckigen Pizzen werden in großen Blechen gebacken, nach Sorte und Wunsch in Stücke geschnitten und nach Gewicht verkauft. „Pizza with Sound“ nennt Amit das Konzept. Er ist einer der Söhne des Familienbetriebs, zu dem außerdem Bruder Michael und die Eltern Leon und Sigalit Alcalai gehören. Vater Leon ist Pizzaiolo mit 19 Jahren Erfahrung, die er in verschiedenen Metropolen gesammelt hat – nun also in Berlin. Der Teig besteht aus einer Mischung von Tipo-00-Mehl und Hartweizengrieß und fermentiert 48 bis 72 Stunden. Gebacken wird in einem Castelli-Ofen, der speziell für diese Art von Pizza entwickelt wurde. „Der einzige in Berlin“, betonen die Brüder – ein Glücksfund, wie sie erzählen. Die meisten Zutaten stammen aus Italien. Besonders beliebt sind Varianten mit Salami, Pancetta, Guanciale und Pecorino. Ein Großteil des Sortiments ist vegetarisch, vegane Optionen gibt es vor allem am Wochenende. Der Name Pizzarama verweist auf die Fülle an Sorten, die in der Theke präsentiert werden – ein Anblick, der sofort Lust macht, alles zu probieren. Ein Muss ist die Schiacciata: einmal belegt mit Mortadella, einmal mit hausgemachtem Pistazien-Pesto – letztere, die vegetarische Version, ist der persönliche Favorit. Die Einrichtung wirkt modern und einladend. Ob für den schnellen Snack oder längeren Aufenthalt – beides funktioniert wunderbar. Besonders sehenswert ist das Wandgemälde von Oska Wald, eigentlich Musiker und Mitglied der Punkband Die Verlierer, das neben Berliner Szenemotiven auch Porträts der Familie zeigt.
Pizzarama, Kastanienallee 58, Mitte, www.instagram.com/pizzaramaofficial
Foto: Miriam Millán
Das Ora zählt seit Langem zu unseren Favoriten, um sich mit Freund*innen zu treffen. Immer wieder taucht das Gerücht auf, dass man dort auch gut mittagessen kann. Also machen wir uns an einem Freitag um 13 Uhr auf nach Kreuzberg. Das aktuelle Lunch-Angebot im Restaurant Ora wird freitags und samstags von Theke, dem Schwesterrestaurant, gestaltet. Dahinter steht Alan Micks, Küchenchef des Michelberger Hotels. Wer dort schon einmal im Sommer in der Theke war, weiß: Das kann nicht schlecht sein. Auf den Tisch kommen Leberkäse in der Semmel mit feinem Dip (Foto), Gnocchi in Käserahm-Sauce, Hähnchenschnitzel und sogar Zunge. Natürlich gibt es auch vegetarische Alternativen – doch heute steht uns der Sinn nicht danach. Restaurantleiter Giorgio Pirrone schenkt uns einen passenden Weißwein ein, der so gut harmoniert, dass wir mehr davon trinken, als uns bewusst ist – und den Namen des Weins leider vergessen. Das holen wir beim nächsten Mal nach. Wieder freitags, um die vergangene Woche zu feiern.
Ora, Oranienplatz 14, Kreuzberg, www.ora.berlin, Lunch Fr+Sa 12-14.30 Uhr, Dinner Di-Sa ab 17 Uhr