News in Kürze

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Neue Adressen, Termine, Innovationen und Wasserstandsmeldungen auf einen Blick

Foto: Selina Schrader Van Hofen

Nicole Hofen (Foto) ist seit Jahren in Berlin und Brandenburg aktiv, spricht aber selten über sich selbst. Mit Mamma Berlin kuratierte sie Streetfoodmärkte wie den Brunnenmarkt im Wedding, stets mit dem Ziel, handwerklich gutes, oft regionales Essen in den Kiez zu bringen. In der Uckermark kochte sie mit Erzeugnissen vom Gutshof Kraatz und schrieb ein Buch über die Region und ihre Produkte, bevor sie 2019 zu einer Weltreise aufbrach, um Ess- und Kochkulturen von Bangkok bis Südamerika aus nächster Nähe zu erleben. Im EssPress berichtete sie über ihre Erfahrungen. Diese verdichten sich heute im Van Hofen: präzise komponierte Teller, ein wacher Blick für Herkunft und eine Atmosphäre, die eher an ein Wohnzimmer als an ein klassisches Restaurant erinnert.

Am 22. August lädt Nicole Hofen die EssPress-Leserschaft in einen idyllischen Hofgarten zum Brunch – ein opulentes Buffet, das ihre kulinarische Handschrift auf den Punkt bringt.

Es gibt Sauerteigbrot und Brioche mit Butter, Salzzitronenbutter, Linsenaufstrich, Chutney, geräuchertes Labneh, Fruchtaufstrich, Honig und Haselnussmus, dazu Käse, Overnight Oats mit Joghurt und Salzmandeln, Solei Pink Lady, Rohkost, Sprossen und Früchte. Warme Küche darf nicht fehlen: griechisches Tomatenbrot mit Spiegelei und Salbei sowie Büffelmozzarella mit fermentierten und frischen Gurken, Senf und Dillöl. Im Glas werden Cold Brew, Espresso von Andraschko, hausgemachte Limonaden, alkoholfreier Sprizz von Simiaen, Quittensecco aus der Uckermark und ein weißer Naturwein aus den Dolomiten angeboten – ein Mittag zwischen Berlin und Welt, zwischen Hofgarten und Horizont.

Pop-up-Brunch: EssPress x Van Hofen
Samstag, den 22. August, ab 12.30 Uhr im Van Hofen
Hobrechtstraße 66, Neukölln, www.vanhofen.de

Kostenpunkt 60 € inkl. begleitende Weine, Wasser und Kaffee.
Nur mit Reservierung per SMS 0151 10 20 13 59 oder hier per E-Mail

Foto: Adam Houzvicka Le Faubourg

Mit vier Signature Cocktails und Drinks feiert das Le Faubourg den Sommer. Die Terrasse des Fine-Dining-Restaurants lädt mitten in der City West dazu ein, den Alltag zu vergessen. Geschützt hinter großen Oleandergewächsen genießen die Gäste die entspannte Atmosphäre mit einem Juwel im Glas (15 €, Foto), bei dem Grape Skin Chardonnay Vodka auf Himbeere und Eiweißschaum trifft. Der Yuzu-Mojito (16 €) bringt die spritzige Säure vom Yuzu-Sake mit den exotischen Aromen von Kaffir-Limette und Sternfrucht zusammen. Außerdem stehen ein The New Magarita (16 €) mit Tequila, vanilligem Licor 43 und Rosenblütenaroma sowie ein Another Gin Tonic (13 €) mit frischer Orange, Kakaonote und Another Hendrick’s Gin bereit. Wer mag, gönnt sich danach noch Highlights aus der französischen Küche, die im Le Faubourg modern und leicht mit heimischen Zutaten serviert werden.

Le Faubourg, Augsburger Straße 41, Charlottenburg, www.lefaubourg.berlin


Tom Zyankali

Während große Teile der Barwelt noch in steifen Konventionen verharrten, begann in der Gneisenaustraße eine radikale Transformation: Der gelernte Chemotechniker Tom Zyankali (Foto) brachte wissenschaftliche Präzision an den Tresen und revolutionierte das Verständnis von Geschmack und Textur grundlegend. Über drei Jahrzehnte hinweg hat die Zyankali Bar die Grenzen des Machbaren verschoben. Von frühen Experimenten mit der Sphärifikation über die Einführung von Klarfiltration und komplexer Aromaextraktion mittels Soxhlet-Extraktoren bis hin zu wegweisenden eigenen Absinth-Kreationen – diese Bar war und ist ein Brutkasten für Techniken, die heute weltweit in der gehobenen Gastronomie Standard sind. Das 35-jährige Bestehen wird offiziell am Samstag, den 29. August, um 20 Uhr gefeiert.

Zyankali Bar, Gneisenaustraße 17, Kreuzberg, www.zyankali.de, täglich ab 16 Uhr


Foto: Moritz Nowak YOU.Berlin

Ein neues Konzept mit bewährtem Küchenteam. Ab sofort verbindet das ehemalige Heritage Restaurant, Bar und sozialen Treffpunkt miteinander. Im Mittelpunkt steht ein offener, flexibel nutzbarer Ort, der sich vom Frühstück bis in den Abend hinein unterschiedlichen Situationen und Gästen anpasst. Der Name ist Programm: YOU = DU. Die Atmosphäre ist persönlich, direkt und bewusst unkompliziert. Statt steifer Fine-Dining-Strukturen setzt YOU auf eine Haltung, die urban, locker und zugleich hochwertig ist. Gäste sollen sich angesprochen fühlen – durch Kommunikation, Design und die Art, wie der Raum genutzt werden kann. Ob Date, Business-Meeting, spontanes Treffen mit Freunden oder ein Drink an der Bar: YOU ist ein Ort, der sich dem Anlass anpasst. Das Angebot richtet sich an lokales Publikum ebenso wie an Hotelgäste. Das Konzept funktioniert über den gesamten Tag. Morgens beginnt YOU mit Frühstück und geht über in ein leichtes Mittagessen; am Nachmittag wird der Raum zum entspannten Treffpunkt, bevor er am frühen Abend in eine lebendige Afterwork-Atmosphäre übergeht. Später entwickelt sich YOU zu einem Mix aus Restaurant, Bar und Lounge – mit moderner Küche, einem starken Fokus auf Drinks und einer Stimmung, die sich bis in die Nacht hinein entfalten kann. Kulinarisch verbindet YOU internationale Gerichte mit klassischen Elementen und einer spielerischen Leichtigkeit. Die Küche ist hochwertig, aber nicht formell.

YOU.Berlin im Hotel Luc, Charlottenstraße 50, Mitte, www.you-berlin.de


Verōnika

Der Sommer hält Einzug im Fotografiska Berlin: Mit saisonalen Gerichten im Restaurant Verōnika und neuen Bar-Kreationen in der Bar Clara bietet das Haus den idealen, klimatisierten Rückzugsort, um der Berliner Sommerhitze zu entkommen. Im Restaurant Verōnika bringt das neue Sommermenü frisches Gemüse, helle Kräuter und klare Aromen auf den Teller. Ergänzt wird das Angebot durch das „Adult Happy Meal“, eine exklusive Interpretation eines Klassikers für Erwachsene mit Burger, Pommes, Martini oder Champagner. In der Bar Clara sorgen kreative Tequila-Kreationen und ausgewählte Bites für den passenden Rahmen an warmen Sommerabenden. Den Auftakt des Sommermenüs bilden Burrata mit Ofenkohlrabi, Johannisbeeren und Piemonteser Haselnüssen (Foto) oder ein 64°-Ei mit Pfifferlingen und Frankfurter Grüner Sauce. Als Hauptgang stehen Ochsenfilet mit Mangold-Kimchi und Fenchelsalat oder eine vegetarische Komposition aus Artischocke, Panisse, Brinjal-Aubergine und Senfsaat zur Wahl. Zum Abschluss stehen zwei Desserts zur Auswahl: „Verōnika’s Heiße Liebe“ mit Kirschen, Sorbet und Sesamtuile oder marinierte Erdbeeren mit Tonkabohneneis.

Verōnika und Bar Clara im Fotografiska, Oranienburger Straße 54, Mitte,
www.veronikaberlin.com, barclara.fotografiska.com


Foto: William Krause Dufte

Dufte ist ein Ort ohne Eintritt und ohne Verzehrzwang: Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Kant-Garagenpalasts betreiben vier unabhängige Küchen, zwei Bars, ein Café, ein Biergarten und eine Galerie einen gemeinsamen Ort. Geöffnet ist dienstags bis samstags, vom frühen Morgen bis Mitternacht, bei Sonne sitzt man draußen auf 300 Quadratmetern Biergarten, bei Regen auf rund 1.000 Quadratmetern Innenfläche. Das „Café Dufte“ öffnet ab 8.30 Uhr unter anderem mit Stullen auf Sauerteigbrot vom Domberger Brot-Werk. Die vier Küchen und beide Bars öffnen ab 11.30 Uhr. Dienstags bis freitags bieten alle vier Küchen einen Mittagstisch für 10 € an: handgemachte Pasta bei „Mani in Pasta“, levantinische Küche bei „Abuya – Hummus Culture“, indisch-mexikanische Fusion bei „The Curried Cactus“ und moderne deutsche Küche bei „tacho“. Und am Dufte-Tresen stehen acht Biere vom Hahn zur Auswahl, ausschließlich von kleinen, unabhängigen Brauereien. Samstags zwischen 15 und 18 Uhr gibt es die Berliner Auster: Austern mit Sekt oder Mettbrötchen mit Fassbier. Die „Galerie POLLAK“ zeigt im vorderen Teil der Fläche monatlich wechselnde Ausstellungen, eröffnet jeweils mit einer Vernissage. Hinzu kommen Artist Talks und Pop-up-Formate.

Dufte im Kant-Garagenpalast, Kantstraße 127, Charlottenburg, www.dufteberlin.com


Foto: Claudia Gödke Brot & Austern

Zwischen Sauerteigbrot und Sterneküche, Streetfood und Fine Dining. Mit Brot & Austern startete Food-Expertin Felicitas Then am 29. Juni einen Podcast, der sich den großen und kleinen Fragen der Gastro-Welt widmet – und dabei genussvoll zwischen Hype und Handwerk pendelt. Nach Reisen in über 60 Länder nimmt Then aktuelle Food-Trends unter die Lupe: Was bleibt, was kann weg? Antworten sucht sie im Gespräch mit Gästen aus der Szene. Zum Auftakt trifft sie „DJ Alle Farben“ und diskutiert, ob auf Festivals künftig mehr als Currywurst und Pommes auf den Teller kommt. Weitere Folgen widmen sich der neuen chinesischen Küche mit Food-Bloggerin Sissi Chen, der Ästhetik moderner Caterings mit „Studio Schmaus“ sowie der Frage, wie relevant Michelin-Sterne im Zeitalter von Social Media noch sind – diskutiert mit „Sternefresser“ Kai Mihm. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Essen begeistern – vom Branchenprofi bis zum neugierigen Foodie. Neue Folgen erscheinen montags im Zweiwochenrhythmus auf allen gängigen Plattformen, zusätzlich auch als Video auf YouTube.

Brot & Austern, der Gastro-Trend-Podcast mit Felicitas Then, www.youtube.com/felicitasthen


Foto: Luis Koppelkamm Barkin’s Fine Diner

Was einst mit Pop-up-Dinnern begann, hat sich zu einer vielseitigen kulinarischen Marke entwickelt – von Catering über Museumsgastronomie bis hin zu Consulting. Herzstück bleibt die Barkin’ Kitchen, die nun ein neues Kapitel aufschlägt. Zum 12-jährigen Jubiläum erweitert Bark Berlin sein gastronomisches Angebot. Die Barkin’ Kitchen in Kreuzberg öffnet ab diesem Monat erstmals auch abends – als Barkin’s Fine Diner. Für das Abend­konzept zeichnet Küchenchef Jan Rzehak verantwortlich (Foto, links, mit Antonio Rilling und Frederik Jagla). Der 37-Jährige, ausgebildet im Fischers Fritz unter Christian Lohse, war unter anderem im Cookies Cream, Tisk sowie zuletzt im Faelt tätig. Seine Küche setzt auf hochwertige Produkte, Saisonalität und eine kreative, zugleich zugängliche Handschrift. Auf der Terrasse oder im kühlen Innenraum wird donnerstags und freitags ab 18 Uhr eine wechselnde À-la-carte-Karte mit international inspirierten Gerichten zum Teilen serviert. Beispiele sind Senfeier im Onsen-Style mit Schaum und Buchweizen, Rhabarber-Ceviche mit Buttermilch und Wildkräutern oder eine Pastrami-Stulle mit Kraut und Senf. Hauptgerichte wie Short-Rib-Gulasch mit Zwiebeln und Kartoffelschaum oder der scharfe Sellerie-Döner mit Kräutern und Knoblauch ergänzen das Angebot. Vorspeisen starten bei unter 16 €, Hauptgerichte liegen bei rund 19 €. Und mit dem Code Finewining wird ein Glas Wein oder alternativ ein Aperitif zum Ankommen ausgeschenkt – einfach das Passwort der netten Bedienung geben.

Barkin’ Kitchen, Glogauer Straße 7, Kreuzberg, www.barkberlin.com


Kebap with Attitude

KWA zum Zweiten! Kebap with Attitude hat nach Mitte nun auch im Bergmannkiez in Kreuzberg eröffnet und bringt damit sein New-Wave-Verständnis des Klassikers in einen der härtesten Döner-Kieze der Stadt. Auf die Hand gibt es hier zwar immer noch, aber mit deutlich mehr Anspruch: Freilandfleisch, hausgemachte Saucen, vegetarische und vegane Optionen sowie ein insgesamt eher nach Casual Dining als nach Imbiss klingendes Konzept. Der Döner kommt raus aus der schnellen Ecke – und bekommt mehr Bühne. Das zeigt sich auch im Raum: Statt Drehspieß-Charme setzt der neue Standort auf ein reduziertes, designorientiertes Interieur, ergänzt durch eine Terrasse für sonnige Tage.

Kebap with Attitude,
Bergmannstraße 5, Kreuzberg (im Innenhof, die Rolltreppe hoch), www.kebapyourlife.de


Foto: Joss Andres X-Berg Summer Duck

Die X-Berg Duck lässt sinnbildlich Federn. Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Signature Dish bekommt seit dem 3. Juli eine sommerlich-leichte Interpretation: Die X-Berg Summer Duck 2.0 (oder die vegane Summer-Vuck) wird vom Team rund um Philipp Vogel und Küchenchef Kevin von Werthern als Fünf-Gang-Menü serviert und trägt natürlich jene unverwechselbare kulinarische Handschrift, die schon das Original zum Kultgericht machte. Los geht es mit einem geeisten Enten-Dashi, kalt geliert mit Rahm und Kaviar. Darauf folgt die Entenhaut, die am Tisch tranchiert wird und die sich die Gäste gemeinsam mit verschiedenen Toppings in Pancakes einwickeln können. Im dritten Gang kommt eine Sommerrolle mit Koriander, Thaibasilikum, Minze, frischer Gurke, grüner Paprika, Crispy Chili und BBQ-Keule von der Ente auf den Teller (Foto). Ein Sorbet mit gegrillter Ananas und Thaibasilikum dient als Palate Cleanser, bevor die Brust vom Grill mit Pak Choi, Gurken und gedämpftem Reis serviert wird. Zum Abschluss bekommt auch das Signature-Dessert „Steinwurf“ einen sommerlichen Auftritt mit Guave, Limette und Sesam. Die X-Berg Summer Duck wird bis voraussichtlich Mitte September zum regulären Menüpreis von 89 € pro Person angeboten. Das Menü ist immer für zwei Personen konzipiert, wer die Ente allein bestellt, zahlt 109 €.

Orania.Berlin, Oranienplatz 17, Kreuzberg, www.orania.berlin, 89 € p.P.


Foto: Selina Schrader Facil

Zum 25-jährigen Jubiläum blickt das Berliner 2-Sterne-Restaurant FACIL nicht nur zurück, sondern macht seine Geschichte erstmals auch hörbar. Mit dem Podcast 25 Jahre FACIL – 2 Sterne und ein Team startet am 24. Juni eine sechsteilige Reihe über eines der beständigsten Restaurantteams der Stadt. Seit der Eröffnung im Jahr 2001 im The Mandala Hotel am Potsdamer Platz steht das FACIL für Kontinuität in einer sonst schnelllebigen Branche. Schlüsselpositionen sind hier seit vielen Jahren – teils seit Beginn – konstant besetzt, darunter Küchenchef Joachim Gerner, Patissier Thomas Yoshida, Restaurantleiter Manuel E. Finster, Sommelier Felix Voges und Küchendirektor Michael Kempf. Im Zweiwochenrhythmus spricht der Berliner Journalist und Radiomoderator Reiner Veit (Foto, Mitte) mit prägenden Persönlichkeiten des Hauses über Anfänge, Entwicklungen und die besondere Zusammen­arbeit hinter den Kulissen. Den Auftakt bilden Gespräche mit den Geschäftsführern Lutz Hesse (links) und Christian Andresen (rechts) über die Entstehung des Restaurants. Weitere Folgen widmen sich unter anderem Küche, Patisserie sowie Service und Sommelerie. Die rund 30 bis 45 Minuten langen Episoden erscheinen ab dem 24. Juni alle 14 Tage auf gängigen Podcast-Plattformen sowie über die Website des FACIL.

FACIL, Potsdamer Straße 3, Tiergarten, www.facil.de


Foto: Juliane Eirich Kolonnadenbar

Die Kolonnadenbar ist zurück: Bis 30. August wird der Kolonnaden­hof auf der Museumsinsel erneut zur Open-Air-Bühne für das Sommerfestival by Vagabund. Anlass ist das 200-jährige Jubiläum der Museumsinsel. Über 50 kosten­freie Veranstaltungen bringen Musik, Performance und zeitgenössische Kunst zusammen – mit Berliner und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Ergänzt wird das Programm durch DJ-Sets, Talks und Workshops. Neben Kultur gibt es Drinks und das eigens gebraute Jubiläumsbier „Wissensdurst“. Geöffnet ist mittwochs und donnerstags von 16 bis 22 Uhr, freitags bis sonntags von 12 bis 22 Uhr.

Kolonnadenbar by Vagabund im Kolonnadenhof auf der Museumsinsel, Bodestraße 1–3, Mitte, www.vagabund.de/gastronomy/kolonnadenbar


Foto: BRLO Crispy Chicken Burger

BRLO Charlottenburg nimmt das Mittagessen ernst. Ab sofort gibt es von Dienstag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr einen festen Lunch-Deal für 12 € – Essen und Getränk inklusive. Was bislang nur freitags möglich war, wird damit zum wöchentlichen Ritual. Auf der kompakten Karte stehen fünf Optionen im typischen BRLO-Comfort-Food-Stil: vom Viertel-Hähnchen über Crispy Chicken Burger und Caesar Salad bis zu Fried Chicken oder Cauliflower Wings, jeweils mit Beilage. Dazu kommt ein BRLO-Getränk nach Wahl, etwa Bier, Cider, Fassbrause, Kombucha oder ein Softdrink.

BRLO Charlottenburg, Giesebrechtstraße 15, Charlottenburg, www.brlo.de/gastronomien/brlo-charlottenburg


Foto: © Osmans Töchter Osmans Töchter

In der Pappelallee im Prenzlauer Berg begann vor 14 Jahren die Geschichte von Osmans Töchter. Das Restaurant hat sich seither zu einer der prägendsten Adressen für türkische Küche in Berlin entwickelt. Die Gründerinnen Arzu Bulut und Lale Yanık stellten sich über Jahre den Herausforderungen der Branche, bis Yanık beschloss, einen anderen Weg einzuschlagen. Die Verbindung bleibt: Sie ist weiterhin Teil der Geschichte von Osmans Töchter. Heute führt Arzu Bulut Osmans Töchter allein weiter – und schlägt ein neues Kapitel auf. Auf dem Gelände der historischen Bötzow-Brauerei an der Prenzlauer Allee eröffnet sie den bislang größten Standort. Eine konsequente Weiterentwicklung: größer gedacht, tiefer verwurzelt. Auch visuell wird dieser Schritt sichtbar. Das überarbeitete Markenbild und das neue Logo, in dem die Şahmaran eine zentrale Rolle spielt, bringen auf den Punkt, wofür Osmans Töchter heute steht: ein Ort mit klarer Herkunft und offenem Blick nach vorn. Nah an der gewachsenen Community, zugleich offen für ein breiteres Publikum. Das neue Restaurant bietet ein lichtdurchflutetes Ambiente mit rund 100 Sitzplätzen im Gastraum, eine eigene Bar mit etwa 25 Plätzen sowie eine Außenterrasse mit Blick auf den Berliner Fernsehturm.

Osmans Töchter in der Bötzow-Brauerei, Prenzlauer Allee 242-247, Prenzlauer Berg, www.osmanstoechter.de


Foto: Marie Staggat Der Kleine August

So viel Weinbar war in Berlin noch nie – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Stadt das Ausgehen nicht verlernt hat: sich bei Wein und kleinen Gerichten zu treffen, zu reden, zu genießen. Jüngster Beweis ist Der Kleine August, eine französisch geprägte Weinbar direkt neben Clärchens Ballhaus. Die räumliche Nähe ist kein Zufall. Verantwortlich zeichnet die Berlin Hospi­tality Group, die auch das Clärchens, die Gastronomie des Fotografiska sowie das Ember betreibt. Im jüngsten Projekt der Gruppe zeigt sich eine klare, pragmatische Philosophie: Präsentiert wird das Beste aus der Wein­welt – mit Fokus auf Handwerk, Herkunft und Charakter. Dazu gibt es eine kleine, präzise gesetzte Speisen­auswahl, die jedes Glas begleitet. Der Kleine August ist kein Ort der Eile, sondern einer für Entdeckungen, Gespräche und Weine, die man sonst kaum findet.

Der Kleine August, Auguststraße 23, Mitte, www.derkleineaugust.de, Mo-Sa ab 17 Uhr